Vermeidbare Niederlage im Nachholspiel gegen den TV Lampertheim

Die Vorzeichen für die Partie am Mittwoch standen unter keinem guten Stern, da einige Positionen bei den TuS-Jungs (besonders der Rückraum) nicht in Bestbesetzung auflaufen konnten und die Trainingsbeteiligung der letzten Wochen wirklich zu wünschen übrig ließ.

In der ersten Hälfte entwickelte sich noch ein ausgeglichenes Spiel. Keine der beiden Mannschaften vermochte es sich bis zur 14. Minute (14:14) abzusetzen. Ab der 16. Miunute kamen die TuS-Jungs zur ersten 2-Tore-Führung (8:6), welche sich aber ab der 28. Minute in einen 2-Tore-Rückstand entwickelte und die Schiedrichter nach 30 Minuten die Mannschaften bei einem Spielstand von 11:12 in die Pause schickten.

In der zweiten Halbzeit konnte sich der TV Lampertheim bis zur 34. Minute auf 12:14 absetzen. Dann folgte ein 4-Tore Lauf der TuS Jungs und die daraus resultierende 2-Tore-Führung zum 16:14.
In der 46. Minute lagen die Jungs um Trainer Meikel Faust sogar mit 3 Toren (18:15) in Führung. 
Spielerisch zwar keine Augenweide hatte man aber den Eindruck dass die Punkte in Griesheim bleiben würden. Weit gefehlt, denn die geringe Trainingsbeteiligung der letzten Wochen zeigte sich massiv ab der 50. Spielminute in Unkonzentriertheiten, die auf erhebliche konditionelle Defizite zurückzuführen sind. So wurde zu früh im Angriff abgeschlossen und in der Abwehr kam man ein ums andere Mal einen Schritt zu spät. So lief man ab der 53. Minute einem Rückstand (20:21) hinterher, welcher nach 60. Minuten eine 22:25 Niederlage zur Folge hatte.

Nach diesem Spiel sollte jedem einzelnen Spieler klar geworden sein, dass man ohne oder nur mit sehr geringen Trainingsaufwand in dieser Klasse nicht bestehen kann. Es bleibt abzuwarten, ob durch die vermeidbare Niederlage nochmal ein Ruck durch die Mannschaft geht, zumal zwei der nächsten drei Gegner auf dem 2. bzw. 3. Tabellenplatz stehen.  

Für Griesheim spielten: Suchland und von Boode im Tor; Hartmann (4), Reuter (2), Lenkering (1), R. Höhl, Kredel (2), Hausl, D. Höhl (4/1), Birli, Wurdak (1), Faust (6), Kolasinski (2)