Mannschaft und Spieler weiterentwickeln

Nach eine sehr turbulenten Oberliga-Saison 2015/2016 arbeite man seit Beginn der Vorbereitung an der Weiterentwicklung der Mannschaft und der Einzelspieler. Die Vorbereitung wurde gezielt und sehr individuell geplant. Zu Beginn wurde ein Ausdauertest durchgeführt, sodass jeder Spieler seine individuelle Herzfrequenz-Zone und ein gezieltes Krafttraining verordnet bekam. Dieser Bereich wird durch die Kooperation mit dem Fitness-Studio Tatkraft in Griesheim begleitet. In der Hallentrainingszeit versuchte das Trainerteam, bestehend aus Oliver Lücke, Ronald Bausch und Björn Friedrich, ebenfalls die Handballeinheiten sehr gezielt, individuell und in Kleingruppen voran zu treiben. 

„Zum Ende der letzten Spielzeit wurde die Mannschaft von mir sehr in ein Spielkonzept gedrängt. Das soll sich zur neuen Spielzeit ändern“, so Trainer Oliver Lücke.

Die Mannschaft verlassen hat Torhüter Simon Bär und der langjährige Kapitän Benjamin von Stein. Der sportlichen Leiter Klaus Döll konnte einige Spieler aus der Region nach Griesheim holen, die sehr gut in das Mannschaftsgefüge passen. Mit Markus Podsendek und Alexander Rohaly schlossen sich zwei Drittligaspieler aus Groß-Bieberau den Griesheimern an. Nik Kudernak, ein alter Bekannter Jugendspieler aus Griesheim, hat sein Studium in Freiburg beendet und wird bis zu seinem nächsten Studiengang die Mannschaft unterstützen. Aus der Landesliga schloss sich Sebastian Avemarie und aus der Bezirksoberliga Marc Voegele dem Oberligisten an. Aus der Jugend schafften Felix Türke und Jonas Ahrensmeier den Sprung in den Kader. 

Im erweiterten Kader sind ebenfalls noch die letztjährigen A-Jugenspieler Luca Martin, Leon Winn, Alexander Stutz und Thorben Löffler, welche ihre Spielpraxis vorerst in der 2. Mannschaft sammeln werden. 

Die Mannschaft ist im Vergleich zum letzten Jahr deutlich breiter aufgestellt. Die Zusammenarbeit mit der 2. Mannschaft und der Oberliga A-Jugend ist ein sehr wichtiger Faktor in der Zwiebelstadt. Durch gemeinsame Spielhandlungen ist ein übergreifendes Training perfekt abgestimmt. Die Trainingsqualität ist trotz hoher Intensität auf einem sehr hohen Niveau, sodass deutliche Entwicklungen zu sehen sind.

„Wir sind wieder eine sehr junge Mannschaft, die gezielt von Spielern aus der Region verstärkt wurde. Dafür stehen wir hier in Griesheim. Junge talentierte Spieler aus der Region weiter entwickeln. Die Zuschauer müssen einen gewissen Bezug zu den Spielern haben. Nur so kann der Funke auch wirklich auf die Ränge überschwappen. Wir versuchen weiterhin einen attraktiven Handball den vielen Zuschauern in Griesheim zu bieten. Das ist wie so eine Art Faustpfand für uns, die Anhänger pushen die Mannschaft in entscheidenden Phasen und das ist unglaublich wichtig“, resümierte Lücke.

Um die Mannschaft und Spieler weiter zu entwickeln erhofft man sich eine etwas ausgeglichen Saisonverlauf.