In Büttelborn unter die Räder gekommen

Das war nichts! Vor dem kommenden Wochenende ist das Derby gegen den TV Büttelborn schnellstmöglich aus den Köpfen zu bekommen. Von Beginn an war der Aufstiegsaspirant aus dem Ried voll da und zog direkt mit 4:0 davon. In Abwehr und Angriff wusste man nicht so recht, was man machen soll. Nicht in den Griff bekam man den ehemaligen Griesheimer Lars Werkmann, der an diesem Tag mit 9 Treffern zu überzeugen wusste. Zur Halbzeit stand es bereits 21:10. 

In Halbzeit Zwei setzte Trainer Lücke vermehrt auf die jungen Spieler, die den Großteil der Saison in der 2. Mannschaft eingesetzt wurden, um taktische Dinge auszuprobieren. Das Spiel endete verdient mit 38:17.

„Quo Vadis TuS Griesheim Handball?“, hieß das Motto vor einigen Jahren. Damals legte man fest, dass man langfristig in die Oberliga möchte, was man daraufhin auch erreichen konnte. Nun stehen die Handballer erneut vor dem Abstieg, es droht, in die Bezirksoberliga durchgereicht zu werden.

„Mit der Leistung die wir z. B. gegen den TV Büttelborn gezeigt haben, haben wir es nicht verdient, in der Landesliga zu bleiben“, sind sich Trainer Oliver Lücke und der zukünftige sportliche Leiter Dennis Bork einig. „Dennoch werden wir alles geben, um gegen die Kickers aus Offenbach zu gewinnen um uns eine letzte Chance zu waren“, fügen beide die Marschrichtung für das Wochenende vor.

Mit einem Sieg gegen die Offenbacher könnten die Griesheimer einen Sprung in der Tabelle machen, da man die Offenbacher überholt und an der HSG Rodenstein, durch den besseren direkten Vergleich, vorbeizieht.

Es gilt noch einmal, die Mannschaft am kommenden Sonntag lautstark anzufeuern, um das Ruder noch einmal rumreisen zu können.