Lebenszeichen der TuS-Handballer

Als am Sonntagabend die Zuschauer in die Griesheimer Sporthalle kamen, war für viele die Partie schon entschieden. Was wolle man gegen die starken Pfungstädter schon ausrichten, zumal man auf dem letzten Platz steht und die Gäste den Aufstieg noch immer anpeilen.

Doch das war falsch gedacht. Die Griesheimer präsentierten sich von Beginn an sehr aggressiv in der Abwehr und wussten auch m Angriff zu überzeugen. Pfungstadt hingegen fehlte so langsam der Plan und war meist nur durch einen Siebenmeter erfolgreich - und auch davon vergaben sie drei Stück.

Die daraus resultierende 9:6-Führung war für Griesheim total verdient. Nach ein paar kleinen Fehlern ging wieder ein Knacks durch das Team, so dass man mit einem 11:14-Rückstand in die Pause ging. Auch hier wusste Trainer Oliver Lücke zu überzeugen. Er stellte seine Mannschaft noch besser auf den Gegner ein und konnte somit die meist schlechte Phase nach der Pause gut meistern.

Leider reichte es am Ende nicht, auch wenn man oft die Möglichkeit hatte auf ein Tor zu verkürzen, zu einem Punkt. Mehr als ein Lebenszeichen war die Leistung der TuS’ler aber allemal.

„Wir sind noch da! Und unsere Zuschauer auch! Das war ein tolles Siel, vor tollem Publikum, auch wenn es kein punktreiches Ende hatte. Wir werden weiterhin so akribisch Arbeiten und bis zur letzten Sekunde der Saison alles geben. Ich bleibe dabei, mit so einem Publikum und einer solchen Leistung werden wir es schaffen! Danke für die Unterstützung“, bedankt sich Tim Patrzalek beim lautstarken Publikum.