Aufwärtstrend setzt sich trotz Niederlage weiter fort

Leider konnten die Griesheimer Handballer ihre gute Leistung am Samstagabend nicht belohnen und verloren gegen die TSG Bürgel am Ende knapp mit 30:28.

Mit einem klaren Plan waren die Zwiebelstädter am Samstag nach Offenbach gefahren. Da Lars Friedrich aus privaten Gründen das Spiel verpasste, wurde Sebastian Avemarie, welcher auch durch seine hundertprozentige Torausbeute positiv auffiel, von Beginn an auf den spielstarken Nils Lenort angesetzt. Die Manndeckung fruchtete sofort und stellte Bürgel vor eine Aufgabe, welche sie zunächst nicht lösen konnten.

Alle Last lag nun auf dem im letzten Jahr noch Bundesliga spielenden Christian Hildebrandt. Da Trainer Lücke seiner Mannschaft gute Anweisungen mit auf den Weg gab, wurde dieser allerdings von Alexander Rohaly und Andreas Ochs gut bekämpft. Durch den Rückhalt von Torhüter Marcel Bolling hatte man das Spiel in der ersten Halbzeit im Griff und ging mit einer 14:11-Führung in die Halbzeit. 

„Wir haben eine gute erste Halbzeit abgeliefert. Man erkennt eine stetige Entwicklung in unserem Spiel, jedoch darf auch bemängelt werden, dass wir eigentlich mit einer höheren Führung in die Pause hätten gehen müssen. Dies wäre am Ende eventuell ein größeres Polster gewesen“, so Trainer Oliver Lücke.

Nach der Halbzeit konnte man die Überzahl nicht nutzen um den Vorsprung auszubauen. Durch leichtfertige Abschlüsse gab man den Hausherren zudem die Möglichkeit, durch zwei einfache Gegenstöße wieder ins Spiel zu finden.

Nach dem 18:15 durch Alexander Rohaly gelang es den Griesheimern, zehn Minuten kein Tor zu erzielen. Dies wurde durch einen 7:0-Lauf der Bürgeler bestraft, sodass man mit 22:18 zurück lag. Auch der Ausgleichstreffer durch Philip Wesp zum 26:26 konnte die Bürgeler nicht mehr aus der Routine bringen und man sich am Ende mit 30:28 geschlagen geben musste.

„Heute hätten wir die Chance gehabt zwei Punkte zu holen. Unser Matchplan ging voll auf, ein wenig Glück und die Konzentration im Abschluss hat uns ein wenig gefehlt - besonders auf den Außenpositionen. Ich bin mir sicher, dass wir nach einem Sieg in der Vorwoche auch solch ein Spiel siegreich gestaltet hätten. Auch wenn wir jetzt weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz stehen werden wir versuchen mit der nötigen Ruhe und akribisch weiter an uns zu arbeiten“. kommentiert Lücke die aktuelle Situation.