TuS-Handballer gehen erneut unter

Auch im Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen die Drittligareserve der MSG Bieberau/Modau, gehen die Landesligahandballer des TuS Griesheim erneut unter.

Besonders für Trainer Oliver Lücke hatte das Spiel von großer Bedeutung. Wechselte das TuS Ur-Gestein doch erst im Winter von den Odenwäldern zurück nach Griesheim, um seinem Heimatverein im Abstiegskampf zu helfen.

Von Beginn an starteten die Gäste sehr druckvoll, was die Hausherren über die gesamte Spielzeit in der Defensive nicht in den Griff bekamen. Kaum ein 1-Gegen-1 wurde gewonnen, keine Distanzwürfe geblockt, so dass man bereits mit 9:15 in die Pause ging.

„Wir haben uns wieder frühzeitig unserem Schicksal ergeben. Heute funktionierte in Angriff und Abwehr gar nichts. Wie sollen wir so die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen?“, gibt sich Trainer Oliver Lücke fraglich.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit stellte man auf eine offensive 4:2 Deckung um. Doch auch dies fruchtete nicht. Die Gäste konnten die entstehenden Räume viel zu leicht nutzen und letztendlich mit 20:37 die Partie für sich entscheiden konnten.

Erschreckend anzusehen war, dass es nicht gelang, das Fehlen des erkrankten Spielmachers Alex Rohaly, zu kompensieren. Dass es nun auch im Angriff hakt, ist für die Griesheimer neu.

Bei drei verbleibenden Spielen, besteht noch immer die Möglichkeit auf den Klassenerhalt. Doch dazu bedarf es um einiges mehr!

Unentschieden im Abstiegsgipfel

In der letzten Minute schaffte die Landesliga-Mannschaft den 27:27-Ausgleichstreffer gegen die Kickers Offenbach. Doch das Unentschieden hilft keinem der beiden Teams im Tabellenkeller weiter.

Der TuS bleibt damit auf dem letzten Platz. Rund 400 Zuschauer kamen in der Großsporthalle zusammen, um das Duell mitzuverfolgen. Die Gäste aus Offenbach brachten eine lautstarke Truppe von ca. 100 Zuschauern mit. Auch einige Lilienfans fanden sich auf der Tribune ein - mit Trikot des SV Darmstadt 98 war er Eintritt am vergangenen Sonntag frei.

Die hohe Bedeutung des Spiels war beiden Mannschaften anzusehen. Viel Nervosität zu Beginn hemmte die TuS Mannschaft - Offenbach konnte sich leicht absetzen. Doch der TuS steckte nicht auf und drängte auf eigene Tore, viel Torgefahr konnten sie dabei vor dem Seitenwechsel indes nicht entwickeln. 

Erst nach der Halbzeitpause kamen die Griesheimer besser in das Spielgeschehen. Der TuS konnte nach rund 40 Minuten das erste mal in Führung gehen, doch der OFC erzielte direkt wieder den Ausgleichstreffer. 21 Sekunden vor Ende der Partie stand es 26:27. Mannschaftsführer Tim Patrzalek hatte die Chance, den Ausgleich zu erzielen. Er setzte zum fälligen Siebenmeter an und verwandelte ihn souverän zum 27:27-Endstand.

Griesheimer Handballer laden zum Entscheidungsspiel

Sonderaktion für Lilienfans - Offenbacher Kickers am Sonntag zu Gast in Griesheim

Wenn am kommenden Sonntagabend um 18.00 Uhr die Offenbacher Kickers zu Gast sind, wünschen sich die TuS Handballer ein Spiel vor voller Kulisse. „Für uns ist es das alles entscheidende Spiel. Mit einem Sieg gehen wir einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt, verlieren wir das Spiel, geht es eine Klasse runter. Da wir in der letzten Saison schon aus der Oberliga abgestiegen sind und vieles im Umfeld nicht mehr so lief wie die Jahre davor, ist der Klassenerhalt für uns so wichtig“, so Pressesprecher Tim Patrzalek.

Die Grundsteine für eine ordentliche Struktur haben die Handballer des TuS bereits gelegt, welche an der Jahreshauptversammlung nach der Saison vorgestellt werden sollen. Desto wichtiger ist auch der Klassenerhalt für den Traditionsverein, der vor vielen Jahren auch in der 2. Bundesliga aktiv war.

Die Hintergründe

„Da ich als Spieler weiß, wie wichtig es ist, die Unterstützung von den Rängen zu bekommen, kam mir die Idee, meine Freunde damit zu locken, dass wir gegen die Offenbacher Kickers spielen. Das sollte für einen Fan vom SV Darmstadt 98 ja ein Anreiz sein, die Region zu Unterstützen“, schildert der Pressesprecher den Grundstein der Aktion.

Die Parallelen zu den Fußballern

Beide Vereine sind absolute Traditionsvereine, mit den Gründungsjahren 1898 und 1901. Die Vereine waren bereits vor vielen Jahren im Profisport vertreten und mussten nach finanziellen Schwierigkeiten eben diesen verlassen und arbeiten seit dem mit geringfügigeren Mitteln als die Konkurrenz. Die Handballer aus Griesheim, sowie die Fußballer aus Darmstadt sind in der Vorsaison abgestiegen, wahren aber beide eine Minimalchance den Klassenerhalt noch zu ermöglichen. Und natürlich gibt es bei beiden ein kühles Bier aus Pfungstadt.

„Aus der spontanen Idee ist etwas gewachsen, was zu unseren Erneuerung passt. Es geht nicht nur darum die Halle voll zu bekommen, sondern auch den Nicht-Handballern den Handball näher zu bringen. Auch wenn der Trainer das bestimmt nicht gerne hört, aber auch Handballer spielen sehr gerne Fußball“, fügt Tim Patrzalek mit einem Augenzwinkern an.

Im Vordergrund steht, wie beim Handball so üblich, eine faire Fankultur. Von Randalen, womit viele die Rivalität zum OFC im Fußball auch verbinden, wollen sich die TuS’ler klar distanzieren. 

Dein Interesse wurde geweckt? Du hast Lust deine Region in einer anderen Sportart zu unterstützen? Dann komm am Sonntag in die Großsporthalle der Gerhart-Hauptmann-Schule in Griesheim.

Komme im Lilien-Trikot oder zeige uns deine Dauerkarte der 98er und du erhältst kostenlosen Eintritt zum Spiel. 

Eintrittspreise angepasst

Die geplante Preissenkung der Eintrittspreise, welche für die kommende Saison angesetzt war wurde nun vorgezogen und ist am dem Wochenende bereits in Kraft.

#austraditionanders + #gemeinsamfürgriesheim = #austraditionfürdieregion

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In Büttelborn unter die Räder gekommen

Das war nichts! Vor dem kommenden Wochenende ist das Derby gegen den TV Büttelborn schnellstmöglich aus den Köpfen zu bekommen. Von Beginn an war der Aufstiegsaspirant aus dem Ried voll da und zog direkt mit 4:0 davon. In Abwehr und Angriff wusste man nicht so recht, was man machen soll. Nicht in den Griff bekam man den ehemaligen Griesheimer Lars Werkmann, der an diesem Tag mit 9 Treffern zu überzeugen wusste. Zur Halbzeit stand es bereits 21:10. 

In Halbzeit Zwei setzte Trainer Lücke vermehrt auf die jungen Spieler, die den Großteil der Saison in der 2. Mannschaft eingesetzt wurden, um taktische Dinge auszuprobieren. Das Spiel endete verdient mit 38:17.

„Quo Vadis TuS Griesheim Handball?“, hieß das Motto vor einigen Jahren. Damals legte man fest, dass man langfristig in die Oberliga möchte, was man daraufhin auch erreichen konnte. Nun stehen die Handballer erneut vor dem Abstieg, es droht, in die Bezirksoberliga durchgereicht zu werden.

„Mit der Leistung die wir z. B. gegen den TV Büttelborn gezeigt haben, haben wir es nicht verdient, in der Landesliga zu bleiben“, sind sich Trainer Oliver Lücke und der zukünftige sportliche Leiter Dennis Bork einig. „Dennoch werden wir alles geben, um gegen die Kickers aus Offenbach zu gewinnen um uns eine letzte Chance zu waren“, fügen beide die Marschrichtung für das Wochenende vor.

Mit einem Sieg gegen die Offenbacher könnten die Griesheimer einen Sprung in der Tabelle machen, da man die Offenbacher überholt und an der HSG Rodenstein, durch den besseren direkten Vergleich, vorbeizieht.

Es gilt noch einmal, die Mannschaft am kommenden Sonntag lautstark anzufeuern, um das Ruder noch einmal rumreisen zu können.

Derby in Büttelborn

Am Samstag müssen die Griesheimer Handballer zum Tabellenzweiten nach Büttelborn. Auf dem Papier sind die Vorzeichen klar, jedoch möchte man nichts herschenken und einen Coup landen, den man im Abstiegskampf so dringend benötigt.

Dass man erneut ersatzgeschwächt antreten muss, soll natürlich keine Rolle spielen, auch wenn die Verletzung von Felix Türke sehr schmerzt. Die breite und starke Bank, noch eine große stärke der Büttelborner in der Hinrunde, hat sich auch verkleinert. So fehlt Stammtorhüter Lochmüller und Spielmacher Marc Voegele verletzungsbedingt.

Die Mannschaft freut sich über jeden mitgereisten Zuschauer und hofft auf lautstarke Unterstützung im Kampf um zwei Punkte.

Anpfiff ist am Samstag um 19:30 Uhr in Büttelborn.

Hängende Köpfe bei den Handballern

Nach der Niederlage im Kellerduell gegen die HSG Rodenstein war die Enttäuschung der Griesheimer Mannschaft ins Gesicht geschrieben.

Das Ziel war klar: Es muss ein Sieg her, um ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf hinzulegen.

Von Beginn an wirkte die Griesheimer Mannschaft wie gehemmt. Außer Alexander Rohaly wusste keiner der Griesheimer Rückraumakteure zu überzeugen. Kurz vor der Pause hatte man die Chance den Ausgleich zu erzielen, geriet dann aber zur Pause, durch mehrere technische Fehler und Fehlwürfe wieder mit 4 Toren in  Rückstand. 

Nach der Pause fand man wieder nicht auf den richtigen Weg und musste zur 40. Minute einen 6-Tore-Rückstand verzeichnen. Doch dann ging ein Ruck durch die Mannschaft und auch das erneut hervorragende Publikum trug seinen Teil dazu bei, um den Rückstand zu egalisieren und auszugleichen. 

Doch die Routine der Gäste, die Schwäche im Abschluss und vielen technischen Fehler machten dann auch die letzte Hoffnung zunichte. Der Endstand lautete 28:30.

Nun heißt es, weiterhin mit Vollgas zu arbeiten, um bis zur letzten Sekunde alles für den Klassenerhalt zu tun. Weiter geht es am kommenden Samstag um 19:30 Uhr mit dem Derby beim TV Büttelborn.

Handballer vor Abstiegsduell - Zuschauer erneut gefragt

Am kommenden Sonntag trifft die Landesligamannschaft des TuS Griesheim auf die HSG Rodenstein, welche faktisch aktuell auf dem letzten Tabellenplatz steht. Nach nun zwei Niederlagen gilt es nun wieder einen Sieg einzufahren, um mit etwas Glück sogar die Abstiegsplätze verlassen zu können.

Bereits das Hinspiel konnten die Griesheimer, damals noch unter Trainer Matthias Perl, erfolgreich gestalten und somit den einzigen Sieg der Hinrunde einfahren. Das man erneut doppelt Punkten möchte steht außer Frage.

"Wir haben in unserem letzten Heimspiel ein hervorragendes Spiel abgeleistet. Der Funke von der Tribune ist auf das Feld übergangen, wie anders herum bestimmt auch. Ich hoffe, dass die Halle genau so gut besucht sein wird wie gegen den TV Reinheim und die Mannschaft lautstark angefeuert wird", freut sich Spielmacher Alex Rohaly auf die kommende Partie.

Spielbeginn ist am Sonntag um 18:00 Uhr in der Großsporthalle Griesheim.

Aufwind bei den Handballern

Vergangenes Wochenende war mit dem TV Reinheim ein Gegner aus dem unteren Mittelfeld zu Gast in Griesheim. Bereits das Hinspiel konnte man 50 Minuten dominieren und verlor am Ende sehr unglücklich mit einem Tor. Um sich dafür zu revanchieren und den Coup beim Tabellenführer aus Obernburg nicht als Eintagsfliege dastehen zu lassen, hatten sich die Mannen um Trainer Oliver Lücke einiges vorgenommen.

Leicht nervös startete man in die Partie und fand in der Abwehr nicht den nötigen Zugriff, sodass der TV Reinheim immer in Führung lag. Diese Führung nahmen die Odenwälder auch mit in die Halbzeit.

Es scheint, als hätte Trainer Oliver Lücke in der Kabine die richtigen Worte gefunden. Nach der Pause stieg die Qualität der Abwehr enorm an, so dass das Spiel schnell gedreht werden konnte, woran die rechte Seite mit Felix Türke und Colin Schupp maßgeblich beteiligt war. Hervorzuheben ist allerdings die erneut herausragende Leistung von Spielmacher Alexander Rohaly, welcher mit 11 Toren glänzen konnte.

"Am kommenden Sonntag geht es für uns endlich wieder zu einem Derby nach Roßdorf. Anpfiff ist dort um 18.00 Uhr. Wir hoffen, dass der ein oder andere Griesheimer den Weg auf sich nimmt, um uns bei unserer Punktejagd zu unterstützen. Eure Unterstützung von der Tribune am vergangenen Wochenende war sensationell und ist auch sehr positiv bei uns angekommen", hofft Tim Patrzalek auf die nötige Unterstützung.

Sieg gegen den Tabellenführer

Für viele ist dies eine Sensation, für Trainer Oliver Lücke und seine Spieler allerdings nicht. Nach dem starken Auftritt gegen Titelaspirant Pfungstadt in der Vorwoche, wollte der Tabelleneltzte auch beim Ligaprimus aus Obernburg nichts herschenken.

Schon beim Warmmachen sah man der Heimmannschaft die Überheblichkeit an, was sich von der ersten Minute an rächte. Mit einer taktisch sehr disziplinierten Leistung wusste man von Beginn an in Abwehr und Angriff zu überzeugen.

Anteil daran hatte auch Neuzugang Sakib Omerovic, welcher erst am Freitagabend seine Freigabe vom Deutschen Handball Bund erhielt. Der 37-jährige ehemalige bosnische Nationalspieler war zuletzt beim österreichischen Zweitligisten UHK Krems aktiv. Durch eine berufliche Veränderung zog es ihn in die Zwiebelstadt.

Das dies kein leichtes Spiel wird bekam der Ligaprimus spätestens nach einer Viertelstunde zu spüren, als der TuS Oberwasser bekam. Entnervt ließ sich der sonst so starke Obernburgs Torwart Stefan Schüssler auswechseln, da er einfach keinen Zugriff auf das Spiel bekam. In der 34. Minute gelang den Südhessen das 16:15. Zielstrebeig konnte man diese Führung verteidigen.

In der 55. Minute konnte Obernburg noch einmal ausgleichen (25:25), wovon sich die Griesheimer aber nicht anstecken ließen. Mit zwei schnellen Toren war der Zweitore-Vorsprung wiederhergestellt und die Überraschung geglückt.

„Jetzt gilt es die Spannung hoch zu halten und die akribische Arbeit der letzten Wochen fortzuführen. Um am Ende den Klassenerhalt sichern zu können, müssen wir uns bewusst sein, dass dies keine Eintagsfliege gewesen sein darf“, so Trainer Oliver Lücke.

Am kommenden Wochenende steht für die Griesheimer auf Grund der Fastnachtsveranstaltungen keine Partie an. Wir freuen uns auch hier auf euren Besuch.

Lebenszeichen der TuS-Handballer

Als am Sonntagabend die Zuschauer in die Griesheimer Sporthalle kamen, war für viele die Partie schon entschieden. Was wolle man gegen die starken Pfungstädter schon ausrichten, zumal man auf dem letzten Platz steht und die Gäste den Aufstieg noch immer anpeilen.

Doch das war falsch gedacht. Die Griesheimer präsentierten sich von Beginn an sehr aggressiv in der Abwehr und wussten auch m Angriff zu überzeugen. Pfungstadt hingegen fehlte so langsam der Plan und war meist nur durch einen Siebenmeter erfolgreich - und auch davon vergaben sie drei Stück.

Die daraus resultierende 9:6-Führung war für Griesheim total verdient. Nach ein paar kleinen Fehlern ging wieder ein Knacks durch das Team, so dass man mit einem 11:14-Rückstand in die Pause ging. Auch hier wusste Trainer Oliver Lücke zu überzeugen. Er stellte seine Mannschaft noch besser auf den Gegner ein und konnte somit die meist schlechte Phase nach der Pause gut meistern.

Leider reichte es am Ende nicht, auch wenn man oft die Möglichkeit hatte auf ein Tor zu verkürzen, zu einem Punkt. Mehr als ein Lebenszeichen war die Leistung der TuS’ler aber allemal.

„Wir sind noch da! Und unsere Zuschauer auch! Das war ein tolles Siel, vor tollem Publikum, auch wenn es kein punktreiches Ende hatte. Wir werden weiterhin so akribisch Arbeiten und bis zur letzten Sekunde der Saison alles geben. Ich bleibe dabei, mit so einem Publikum und einer solchen Leistung werden wir es schaffen! Danke für die Unterstützung“, bedankt sich Tim Patrzalek beim lautstarken Publikum.

Derby gegen Pfungstadt

Am kommenden Sonntag bestreiten die Griesheimer Handballer ihr erstes Rückrundenspiel. Zu Gast wird der TSV Pfungstadt sein, der noch immer den Aufstieg anstrebt und mit zwei Punkten Rückstand auf die Tabellenführer Büttelborn und Obernburg auch noch alle Möglichkeiten hat.

Neben den Ur-Griesheimern Tim Nothnagel, den Rinschen-Brüdern Tim und Sven stehen auch noch weitere Spieler im Aufgebot der Gäste, die bereits das Trikot der Griesheimer trugen. So spielte Yannik Hawelky in Griesheim in der Oberliga. Max Damm und Joschka Jankovic kamen in der Jugend für die Regionalliga in die Zwiebelstadt.

Betrachtet man die Tabellensituation, ist das Spiel klar zu Gunsten der Pfungstädter entschieden. Was eine Tabellensituation in einem Derby zu bedeuten hat, sollte jedem Sportfan jedoch klar sein.

Die junge Griesheimer Truppe freut sich auf das Derby, auch weil mit einer größeren Zuschauerzahl gerechnet werden kann als in den Spielen zuvor. Vor einem großen Publikum macht es eben einfach viel mehr Spaß. Ob man den Favoriten am Ende ärgern kann, bleibt offen. Das Team freut sich auf Unterstützung.

Neuer Trainer bei den Handballern - Zuschauer sollen helfen

Turbulent war es bei den Handballern in den letzten zwei Wochen. Nach außen gedrungen ist bisher allerdings erst sehr wenig.

Vergangene Woche wurde Trainer Matthias Perl von seiner Tätigkeit freigestellt, da man aus der Führungsebene noch einmal einen letzten möglichen Impuls setzen wollte. 

„Natürlich sind wir weit davon entfernt den sportlichen Misserfolg reflexartig beim Trainer zu suchen. Wir hatten mit Perl einen Trainer, welcher mit der A-Lizenz die höchste deutsche Trainerausbildung genossen hat. Das schmerzt umso mehr, als dass wir Matthias als hochkompetenten und immer top-motivierten und mit dem TuS loyal verbundenen Trainer erlebt haben. All das ändert allerdings nichts an der Tabellensituation. Es tut uns daher wirklich sehr leid für Matthias Perl. Ich weiß, dass er gerne den Versuch unternommen hätte, dass Ruder mit allen Beteiligten gemeinsam noch einmal herum zu reißen. Wir mussten uns aber für einen anderen Weg entschieden“, heißt es von Seitens des Vereins.

Mit Oliver Lücke haben wir echt Glück gehabt, denn hier gilt auch ein großer Dank der MSG Groß-Bieberau/Modau, welche den Trainer in beiden Tätigkeiten freigestellt hat. Oliver war zuletzt als Trainer der Herren 2 und Co-Trainer der Drittligamannschaft der Odenwälder tätig.

Seit einer Woche befindet sich die Mannschaft nun unter dem neuen Trainer und es sind bereits erste positive Entwicklungen zu vermerken. Leider war die Krankheits- und Verletztensituation nicht gerade positiv, was aber jetzt auch nicht mehr bemitleidet werden kann.

„Ich freue mich, wieder meine Kommandos von der Griesheimer Bank geben zu dürfen. Die Zeit in Bürgel und Groß-Bieberau war eine schöne und lehrreiche Zeit, aus welcher ich jetzt einiges schöpfen möchte. Griesheim stand bereits 2011 schon einmal in der gleichen Situation. Der Erfolg damals war auch den Zuschauern geschuldet, welche die junge Mannschaft damals durch die Rückrunde getragen hat“, so Neu-Trainer Oliver Lücke.

„Da kann ich Oli nur zustimmen! Der Zuspruch der Griesheimer ist in den letzten Spielen immer weniger geworden, was angesichts der Ergebnisse auch verständlich ist. Jetzt ist es aber umso wichtiger, dass die junge Mannschaft die Unterstützung von den Rängen spürt, um auch hier einen Aufwind zu erfahren. Der TuS darf und wird auf jeden Fall die Klasse halten“, fügt Mannschaftskapitän Tim Patrzalek an.

Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 18:00 Uhr in der Großsporthalle Griesheim.

Erneut keine Punkte für Griesheim

Am vergangenen Sonntag war der Oberligamitabsteiger aus Kahl/Kleinostheim in Griesheim zu Gast. Die junge griesheimer Truppe hatte sich für die Partie einiges vorgenommen und wollte selbstverständlich zwei Punkte auf ihrem Konto verbuchen.

„Wir hatten uns unter der Woche noch einmal zusammen gesetzt, um uns noch intensiver mit der aktuellen Situation zu beschäftigen und uns auf den Abstiegskampf einzuschwören. Das am Ende nichts zählbares dabei rumgekommen ist, ist natürlich ärgerlich, jedoch konnten wir einige Defizite aus den Vorspielen abstellen“, so Mannschaftskapitän Tim Patrzalek.

Von Beginn an gingen die Gäste in Führung, wovon sich die TuS’ler jedoch nicht unterkriegen ließen. Nach 20 Minuten stand es 9:9, bevor Kahl mit einem kurzen Lauf zum 13:16-Halbzeitstand davon ziehen konnte.

Nach der Pause fand man erneut schwer ins Spiel. Kahl konnte auf 14:20 davon ziehen. Doch genau dies hatte man als Defizit erkannt und wollte es abstellen. Über gut herausgespielte Angriffe konnte man auf 19:22 verkürzen (40. Minute).

Am Ende reichte die Kraft nicht mehr, um einen solchen Rückstand aufzuholen, so dass man die Partie mit 28:33 beenden musste. 

„Wir geben uns trotz des Tabellenstandes noch lange nicht geschlagen! Ich finde es sehr ärgerlich, dass wir so weit unten stehen, denn auch der schwindende Zuspruch der Griesheimer Zuschauer ist spürbar und wäre zwingend notwendig für ein solch junges Team“, fügte Tim Patrzalek bei.

Am kommenden Samstag bestreiten die Griesheimer die vorletzte Partie der Hinrunde. Um 18:00 Uhr startet die Partie beim TV Glattbach. Da Glattbach ebenfalls im Tabellenkeller steht, ist dies ein sehr wichtiges, richtungsweisendes Spiel.

Mit Verletzungspech gegen Nieder-Roden

Am kommenden Sonntag trifft die 1. Mannschaft auf die Drittligareserve der HSG Rodgau Nieder-Roden. Nach der Verletzung von Rückraumspieler Alexander Stutz unter der Woche (Radiusköpfchenbruch im rechten Ellenbogen) gehen die Griesheimer dezimiert in die Partie.

Nichts desto trotz gilt es, die kämpferische Moral der Vorwoche erneut abzurufen um die ersten Heimpunkte für den Klassenerhalt zu sichern. Die junge Mannschaft hofft erneut auf eine lautstarke Unterstützung von den Zuschauern.

Unentschieden bei den Offenbacher Kickers

Nicht über ein Unentschieden kamen die Landesligahandballer des TuS am vergangenen Samstagabend nicht hinaus. Nach einem fulminanten Start mit einem 0:4-Lauf brachte sich nach und nach der Schlendrian ein.

Viele Chancen wurden vergeben und auch in der Abwehr agierte man zu hastig, sodass man relativ schnell mit 12:7 zurück lag. Doch aufgeben war heute keine Möglichkeit und so kämpfte man sich zum 15:13-Halbzeit stand noch einmal heran.

In Halbzeit Nr. 2 lief man weiter dem Rückstand hinterher. Dies lag aber auch nicht an der Qualität des Gegner, denn auch dieser fand nicht wirklich in das Spiel hinein. Doch die Moral der Griesheimer sollte am Ende noch belohnt werden, indem man einen Punkt aus Offenbach mit nach Hause nimmt. Ging man vorher als selbsternannter Favorit ins Spiel, konnte man nach dem Spielverlauf mit dem Punkt allemal zufrieden sein. 

Weiter geht es bereits am Sonntag in heimischer Halle gegen die Drittligareserve der HSG Rodgau Nieder-Roden. Wir freuen uns schon jetzt auf Deine Unterstützung bei der Punktejagd!

Auswärts in Offenbach

Bereits am Samstagabend müssen die Spieler um Trainer Matthias Perl um 17:30 Uhr gegen die Handballer der Offenbacher Kickers antreten. Betrachtet man die Tabelle, stehen die Offenbacher mit 3 Punkten auf einem Nicht-Absteigsplatz und somit vor den Griesheimern. Betrachtet man jedoch die Ergebnisse und auch das Torverhältnis, bleibt die Erkenntnis, dass die Griesheimer als Favorit ins Rennen gehen.

"Für uns zählt nur ein Sieg! Das ist eines der 4-Punkte-Spiele, das wir unbedingt gewinnen müssen", gibt Co-Trainer Björn Friedrich die klare Marschrichtung vor. Die Mannschaft freut sich auf jegliche Unterstützung und hofft auf den zweiten Auswärtssieg.

Niederlage gegen starken Aufsteiger

Den erhofften Coup gegen den starken Aufsteiger aus Büttelborn konnte den Landesligahandballern aus Griesheim leider nicht gelingen. Zu deutlich musste man sich am Ende mit 23:32 geschlagen geben.

Alles fing gut an! Mit einer aggressiven Abwehr und klarer Struktur im Angriff, gelang es den Zwiebelstädtern bis zur 25. Minute immer in Führung zu liegen. Auch ein kurzzeitiger 3-Tore-Rückstand konnte vor der Halbzeit noch verkürzt werden. Dies lies die lautstarken Heim- und Gästefans auf eine tolle zweite Halbzeit hoffen. Doch der Aufwand der ersten Halbzeit kostete enorm Kraft, wodurch man nach der Pause nicht mehr an die Leistung anknüpfen konnte. 

„Das war ein klarer Unterschied in der breite des Kaders. Egal wer bei Büttelborn von der Bank kam, wusste gleich zu überzeugen. Hier sind wir in der breite noch nicht so gut aufgestellt. Da ist es klar, dass man irgendwann einbricht. Positiv bleibt für mich trotzdem, dass wir es generell schaffen, das spielerische Niveau des Gegners mitzuhalten, auch wenn es am Ende dann eine so deutliche Niederlage als Quittung gibt. Wir müssen kontinuierlich weiterarbeiten und unsere Spiele gegen das untere Tabellenfeld gewinnen, dann bin ich davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen!“, so Mannschaftsführer Tim Patrzalek.

Hierzu haben die Griesheimer bereits am Samstag um 17:30 Uhr die Chance beim OFC. Die Offenbacher, die eigentlich nur durch den Fußball bekannt sind, spielen mittlerweile auch in der Landesliga Handball, sind allerdings noch nicht ganz in der Liga angekommen.

Derbystimmung in Griesheim

Am Sonntag findet in der Großsporthalle das nächste Derby für die Landesligahandballer des TuS Griesheim statt, wenn der TV Büttelborn zu Gast ist.

Die Riedstädter sind mit 10:2 Punkten hervorragend in die Saison gestartet und gehen somit als klarer Favorit in die Partie. Besondere Brisanz erhält die Partie dadurch, dass viele ehemalige Griesheimer mittlerweile das Trikot des TV Büttelborn tragen.

Neben dem ehemaligen Kapitän Lars Friedrich, gesellten sich am Rundende noch Philip Wesp, Marc Vögele und Lars Werkmann. Letzterer ist noch in Amerika studieren und schließt sich erst zum Winter seinem neuen Verein an. Darüber hinaus spielen auch Daniel Lochmüller, sowie Tim Müller in Büttelborn, welche vor einigen Jahren das Trikot der Griesheimer trugen. Trainiert wird das Team vom ehemaligen Griesheimer Trainer Stefan Beißer.

Nach dem Sieg gegen Fränkisch-Crumbach hoffen die Griesheimer auf den positiven Schwung. Gemeinsam mit einem tollen Publikum wollen die TuS'ler die Punkte in Griesheim behalten. 

Aus Büttelborn werden viele Zuschauer erwartet, weswegen umso mehr Griesheimer den Weg in die Halle finden müssen.
Lasst uns eine "rote Wand" bilden, getreu dem Motte: Gemeinsam für Griesheim!"

Erster Sieg nach 377 Tagen

Es war der 16:10:2016, als die 1. Herrenmannschaft des TuS Griesheim das letzte mal einen Sieg einfahren konnte. Diese Negativserie ist nun endlich Geschichte.

Am vergangenen Samstag traten die Jungs um Matthias Perl in Fränkisch-Crumbach gegen die HSG Rodenstein an. Man zeigte sich von Beginn an hochmotiviert und konnte somit eine aggressive Abwehr auf die Beine stellen. Mit langen Kreuzbewegungen und erfolgreichen Eins-Eins-Aktionen wurde die schwache Defensive der Odenwälder erfolgreich ausgehebelt.

Erneut war es Alexander Stutz, der besonders in der 1. Halbzeit überzeugen konnte. Mit seiner kompromisslosen Art in Abwehr und Angriff, verhinderte er Tore der Gegner und konnte im Angriff den Ball im Tor unterbringen.

Positiv mitzunehmen ist, dass man erneut von Beginn an in Führung ging, diesmal aber nicht das Ziel aus dem Auge verlor und die Führung über die Zeit brachte. Wir hoffen, dass dieses positive Erlebnis entscheidend für den weiteren Saisonverlauf ist.

Bereits am kommenden Sonntag ist der TV Büttelborn zum Derby zu Gast. Anpfiff ist um 18:00 Uhr. Wir freuen uns auf Deine Unterstützung!

Start mit 0:10-Punkten in die Runde

Ernüchterung herrscht bei der 1. Mannschaft der TuS Handballer.
Gar nicht mal unbedingt wegen des Saisonstarts, eher wegen der am Wochenende abgerufenen Leistung. Dass diese Saison nach den vielen Abgängen kein Selbstläufer wird, war jedem der beteiligten Personen klar. Jedoch nicht, dass man nach zwei starken Spielen einen solchen Leistungsabfall hat.

Sehr hektisch und schnell verlief die 1. Halbzeit. 50 Sekunden vor Ende der Halbzeit lag man bereits das erste Mal mit 5 Toren zurück. Hier zeigte sich noch einmal die Leistungsbereitschaft der jungen Truppe, sodass man über Schupp und Patrzalek binnen 50 Sekunden noch auf 3 Tore verkürzen konnte.

In der Kabine war das Ziel noch klar: Gegen nicht wirklich überzeugende Hanauer endlich die ersten beiden Punkte holen. Hierzu wäre noch eine Steigerung in Abwehr und Angriff notwendig gewesen, was allerdings nicht eintraf. Schnell stand bereits wieder ein 6-Tore-Rückstand auf der Anzeigetafel, wodurch das Spiel bereits entschieden schien.

Jetzt heißt es schnell an den Fehlern zu arbeiten, den Ball im Angriff länger laufen zu lassen, um am kommenden Samstag bei der HSG Rodenstein endlich die ersten Punkte einzufahren.