Landesliga aufgemischt

Als ungeschlagener Meister der Bezirksoberliga Darmstadt sind die Damen zur Saison 2015/16 in die Landesliga Süd zurückgekehrt. Wo man sich leistungsmäßig ansiedeln würde, das wusste keiner so recht und so stand der allgemeine Konsens eher auf „nicht absteigen“. Mit Trainerin Esther Kurth hatte man eine erfahrene Trainerin und mit Pia Honerath eine super Verstärkung am Kreis gewonnen. 

Die ersten drei Spiele konnten auch siegreich gestaltet werden, bevor man gegen Rodgau/Nieder-Roden (den späteren Meister) eine vertretbare und gegen Offenbach/Bürgel eine absolut überflüssige Niederlage einstecken musste. 

Der weitere Verlauf der Saison glich einer Berg- und Talfahrt. Auf einen Sieg folgte eine Niederlage. In der Rückrunde schlug dann aber die Stunde der Griesheimer Damen. Sieben Spiele in Folge gab es keine Niederlage und somit war der 2. Tabellenplatz schon zwei Spieltage vor Schluss unter Dach und Fach. Die beiden Niederlagen am Rundenende waren sicherlich der abfallenden Spannung anzurechnen. Ein Saisonergebnis mit dem absolut niemand gerechnet hat und somit umso schöner ist.

Eine weit verbreitete Floskel besagt, dass die 2. Saison nach einem Aufstieg immer die Schwierigste ist. Somit dürfen also alle gespannt sein, was die kommende Spielzeit bringt. Zugänge gab es keine. Allerdings darf mit Hanna Frühauf eine Rückkehrerin begrüßt werden. Abgänge hingegen sind drei zu vermelden: Tita Biel (SG Egelsbach), Nicole Spiller (standby) und Lisa Jung (verletzungsbedingt).

Nach einer intensiven Vorbereitung und diversen Vorbereitungsspielen und Turnieren, lag der Fokus in der ersten Wochen weitestgehend im athletischen Bereich, um die Grundlagen für die kommende Saison zu legen.

Im zweiten Teil der Vorbereitung wurde der Wert weitestgehend auf die taktische Schulung gelegt, um auf jede Maßnahme des Gegners eine Antwort parat zu haben. Dies ist auch notwendig, da Mannschaft in dieser Saison von niemandem mehr unterschätzt werden wird. 

Optimistisch blicken die Damen auf die kommenden Aufgaben, wohl wissend, dass diese nicht einfach werden. Die Qualität ist definitiv vorhanden und was noch viel wichtiger ist, die Moral stimmt.