Unkonzentrierte Leistung auf ungewohntem Heimspielboden

Nachdem sich die Jungs bei der TUSPO Obernburg am letzten Sonntag in einer Partie mit hoher Konzentration und starken kämpferischen Leistung nur denkbar knapp mit 25 zu 26 (12:16) geschlagen geben mussten, lief am heutigen Samstag auf „fremder“ eigener Halle in Goddelau nichts zusammen.

Im Vergleich zu Obernburg starteten die Jungs vom TuS recht aufmerksam in die Partie und konnten die offensive Deckung der HSG Dreieich mit geschickten Spielzügen überwinden, die Abwehrarbeit wirkte robust und wären da nicht wieder einige frei Bälle verworfen worden, hätte es nicht 7 : 7 gestanden sondern deutlich für die TuS. In dieser Phase verletzte sich Philipp Kaspar am Fuß und konnte nicht mehr eingesetzt werden, was gleich mit einem Bruch des Spielflusses unserer Jungs einherging. Ganze 5 Tore konnten noch bis zur Halbzeit erzielt werde, dafür wurden technische Fehler für ein ganzes Spiel produziert, abwehrtechnisch ließ man sich das ein oder andere Mal von der schnellen HSG Dreieich überrumpeln und ging mit 12 : 19 in die Pause.

Etwas engagierter und mit mehr Selbstvertrauen kam man aus der Pause, setzte konsequent die Anweisungen von Björn Friedrich um und ging mit einer 2 Tore-Folge gestärkt in die Halbzeit, doch der Schlendrian kehrte umgehend zurück und die Chance auf weiter Anschlusstreffer wurde durch fatale Abspiele und Fehlwürfe umgehend zu Nichte gemacht. Alleine acht Angriffe wurden so in Folge ohne Torerfolg abgeschlossen, was zu einer 14:26 Torfolge für die HSG Dreieich führte.

Zumindest die letzten 10 Minuten durften die mitgereisten Zuschauer etwas von „ihren“ Griesheimer Handballjungs sehen, denn der gut aufgelegte Luis Bohländer im Tor und die Außenspieler des TuS konnten das Endergebnis von 19:28 zumindest optisch noch etwas verbessern.  

Es spielten Pascal Tischer und Luis Bohländer im Tor, Tom Prahst (4), Marten Hein (3), Hannes Dietz (3), René Bergmann (3), Simon Ruwisch (2),  Jan Lenhardt (2), Tim Schneider (1), Alexander Siebel (1) sowie Marc Schäfer uns Philipp Kaspar.